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Der Vorgänger unserer Kerzen, wie wir sie heute kennen wurde schon im 6. Jahrh. vor Chr. verwendet. Die Griechen tränkten Kien und Holz in Schalen gefüllt mit Öl. Die Römer verwendeten Talglampen, die Agypter Rhizinusöl. Ab dem 3. Jahrh. vor Chr. wurden von den Römern die ersten Wachsfackeln verwendet. Vor allem die christliche Kirche und Adelshäuser hatten Bedarf an Kerzen. So wurde Bienenwachs als Kerzenrohstoff zu einem wichtigen Handelsgut im Mittelalter.
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Kerzenmanufaktur
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Georges de la Tour:
"Hl. Anna mit Kind" um 165
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Während die ärmere Bevölkerung Kerzen aus minderwertigem Talg verwendet hatte. Diese Kerzen rochen und rußten entsprechend. Der Docht bzw. Faden mussten regelmäßig gekürzt werden. So gab es im späten Mittelalter zwei Kerzenhändlergesellschaften, die Wachskerzenhalter und die Talgkerzenhändler. Stearin, das hauptsächlich aus pflanzlichem oder tierischem Fett gewonnen wurde, ist erst seit 1820 zur Kerzenherstellung verwendet worden. Paraffin, das ein Nebenprodukt aus der Erdölverarbeitung ist, seit 1839. So wurde die Kerze zu dem was sie heute ist. Die Kerze hat ihren Namen von dem lateinischen Wort „Cerus“ was so viel heißt wie Wachslicht. Sie versinnbildlicht in der Kirche Jesus, das Licht der Welt, der sich aus Liebe selbst verzehrt. Durch moderne Produktionsmethoden ist die aufwendige Pflege der Kerze nicht mehr erforderlich. Ein asymmetrisch geflochtener Docht, neigt sich beim abbrennen zur Seite, so dass der obere Teil verglüht. Die nachfolgenden Herstellungsmethoden werden heute verwendet. Bei Kerzenziehen wird der Docht so oft durch eine Wachsbad gezogen bis die gewünschte Kerzendicke erreicht wird. Bei Kerzenpressen wird p ulverisiertes Paraffin unter hohem Druck in Formen gepresst und der Docht anschließend mit einer Rohrnadel eingedrückt. Beim Gießen von Kerzen wird das flüssige Wachs in Formen aus Metall oder Kautschuk gegossen. Wir empfehlen bei Kauf von Kerzen auf das „Gütezeichen Kerzen„ zu achten. Diese garantiert eine hohe Gesundheits- und Umweltverträglichkeit. So sind Schwefel- oder Schwermetallgehalte außerordentlich gering und ausgesprochen rauch- und rußarm. Das Gütezeichen wurde am 31. Januar 1998 auf der Internationalen Frankfurter Messe "Premiere" der Öffentlichkeit vorgestellt. Es wird vom Verein "RAL Deutsches Institut für Gütesicherung und Kennzeichnung e.V." überwacht. Die Hersteller sind verpflichtet, keine schadstoffbelasteten Rohstoffe oder gesundheitsbedenklichen Kerzenfarben und -lacke zu verwenden.
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Bitte beachten Sie auch unser großes Angebot für Kerzenleuchter
Hier finden Sie Tips zum verzieren und basteln von Kerzen
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für Kerzen haben wir nachfolgend für Sie zusammengestellt.
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